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Beispiele für Wärme aus erneuerbarer Energie

Eine Holzhackschnitzelheizung und Solarwärme für die ganze Kirchengemeinde

Heizen mit dem eigenen Knickholz, um so klimaneutral zu werden, das ist das zentrale Ziel der Kirchengemeinde Lütau im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg. Seit Mitte 2020 entsteht nach langen Jahren der Ausarbeitung eines tragfähigen Konzepts eine neue Heizanlage mit Holzhackschnitzelkessel und Solarthermieanlage. Über ein Wärmenetz werden damit das Pastorat, die Kita und die Kirche der Gemeinde versorgt. Ende Dezember 2020 heißt es für die ersten zwei Gebäude: Wärme marsch. Bis Juni 2021 wird auch die Kirchenheizung an das Netz angeschlossen.

Tue Gutes und rede darüber
Und weil die Kirchengemeinde mit ihren Mitgliedern und Nachbarn über ihre Ziele und Klimaschutzaktivitäten in ständigem Austausch sein will, entstand die Idee für ein Bildungskonzept. Es wird in Zusammenarbeit mit dem Umwelt- und Klimaschutzbüro der Nordkirche umgesetzt. Ziel ist, die verwendete Heiztechnik und die Möglichkeiten für die Nutzung erneuerbarer Energie für Besucher der verschiedensten Altersgruppen nachvollziehbar zu machen. Dazu soll die Technik im einsehbaren Heizhaus anschaulich gemacht werden, eine Dauerausstellung im Wehrturm der Kirche Besuchern offenstehen, und ein Lernort zur Erkundung von technischen Grundlagen und von Ideen für den praktischen Klimaschutz soll eingerichtet werden.

Gemeinsame Finanzierung
Die Anfangsinvestition ist groß, doch die niedrigen Betriebskosten werden die Kirchengemeinde in den kommenden Jahren sehr entlasten. Gefördert wird das Projekt aus Bundesmitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und das Land Schleswig-Holstein über die AktivRegion Sachsenwald-Elbe. Darüber hinaus werden die Baumaßnahmen und die Umsetzung des Kommunikationskonzepts durch den Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg, aus Mitteln der Landeskirche und aus Spenden aus der Kirchengemeinde unterstützt.